„Manche Wünsche tragen wir lange in uns – wie eine Flaschenpost, die erst Jahre später am Ufer unserer Gedanken angespült wird“, schreibt der Wünschewagen Mitteldeutschland auf Facebook und trifft damit genau ins Herz. Ebenso war es auch bei Hans-Jörg. Er wendete sich mit seinem Wunsch an die Mitarbeiter im Osten.
Er wollte noch einmal die Kieler Woche an der Ostsee erleben, noch einmal das bunte Treiben spüren, die Weite des Meeres erleben. Und diese Erfahrung machten die Mitarbeiter des ASB-Wünschewagens möglich und bescherten einem Menschen auf seinen letzten Tagen wieder einmal ein wunderbares Erlebnis.
Ein letztes Mal vom Osten in den Norden
Die Reise startete am Hospiz in Quedlinburg. Vom Osten Deutschlands ging es dann direkt in den Norden. Mit an Hans-Jörgs Seite: Die ehrenamtlichen Wunscherfüller Sven, Diana und Katrin. Erster Halt: Hamburg! Die Hafenstadt empfang die Truppe in norddeutscher Manier, mit ordentlich Nieselregen. Doch das miese Wetter schaffte es nicht, die Stimmung zu trüben. Weiter ging es nach Kiel – samt Übernachtung, wie das ASB-Wünschewagen-Team auf Facebook schreibt. „Die frische Brise, das Salz in der Luft, der Blick über das weite Wasser. Eine kurze Fahrt vorbei am Marine-Ehrenmal in Laboe, peitschender Wind, ein Hauch von Seefahrerromantik“, beschreiben die Mitarbeiter den Eindruck.
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Doch das Hotel in Kiel war erst der Anfang der Reise. Nach dem Frühstück ging es für Hans-Jörg und die Mitarbeiter direkt an den Strand. Dort wartete bereits das Highlight des Ausflugs: ein Segelboot. „Hans-Jörg durfte mit dem Team von ‚Wir sind Wir – Inclusion in Sailing‘ auf der Henk de Mol, einem barrierefreien Segelboot, mit in die Ostsee stechen. Wind, Wellen, Wasser – alles echt, alles intensiv. Und mittendrin: Hans-Jörg, ausgestattet mit Segelkleidung und Schwimmweste, begleitet von einer Crew, die nicht nur professionell, sondern auch zutiefst menschlich war“, schwärmt das ASB-Wünschewagen-Team aus dem Osten.
„Er war Teil des Geschehens“
Hans-Jörg genoss den Moment sichtlich – sog alles in sich auf. „Er war nicht nur Zuschauer – er war Teil des Geschehens“, heißt es in dem Beitrag. „Ich bin so dankbar für diese vielen schönen Momente“, sagte Hans-Jörg später mit leuchtenden Augen gegenüber den ehrenamtlichen Helfern. Am Ende der Reise vom Osten in den Norden liegen zwei Tage voller Begegnungen mit warmherzigen Menschen, offenen Gesprächen und tiefem Respekt vor dem Leben hinter Hans-Jörg und den ASB-Mitarbeitenden.
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Wieder einmal hat es die Organisation geschafft, einem Menschen, der nicht mehr viel Zeit auf seiner Lebensuhr hat, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihm noch den Abschied eines Herzensortes zu ermöglichen.
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